Mittwoch, 20. Januar 2016

Reisen Part 2- Sonne, Strand und vieles Meer!

Um 23:00 Uhr machten wir uns auf zur Tazara Station, wo der einzige Zug in ganz Sambia und Tansania seine Runden dreht. Um 3:00 Uhr sollte er ankommen aber wir hatten keine spätere Transportmöglichkeit. Um 8:00 Uhr früh sind wir dann losgefahren. Man gönnt sich ja sonst nichts als ein kleenes Nickerchen am Bahnhof!
Unser erstes Reiseziel war Tukuyu. Ein Regenloch irgendwo in Tansania, was eigentlich nicht viel zu bieten hatte aber uns trotzdem zwei witzige Übernachtungen im Zelt, eine viel zu lange Wanderung zur "Gods Bridge" und einen lustigen Abend mit Bob Marley ermöglichte. 



Von hier aus ging es weiter zum Malawisee. Sonne, Strand, Palmen, Ruhe, Entspannung... all das war hier Programm. Hier verbrachten wir auch Weihnachten. Im Kerzenschein wurden gemütlich ein paar Weihnachtslieder gesungen, die Weihnachtsgeschichte wurde vorgelesen, es wurde gewichtelt, gelacht, Activity gespielt, ein Sektchen getrunken...Ja wir hatten einen echt schönen Abend! 


Um erst einmal etwas Pause vom Entspannen und Relaxen zu bekommen, machten wir uns auf in die Hauptstadt Tansanias, Dar es Salaam. Ein riesen Getümmel, ein Straßenstand am Nächsten, "Taxi!Taxi?", Gesang des Muezzin, Traffic überall Traffic.... Gott sei Dank war es nur für eine Nacht dachten wir uns und kamen schnell mit der Fähre zurück in das Gewohnte: Entspannen, relaxen und Cocktail schlürfen am Strand, dieses mal auf Sansibar. Die ersten Tage verbrachten wir hier am Meer, die letzten Tage in Stonetown, Sansibars Altstadt. Silvester wurde bis in der Frühe barfuß am Strand getanzt und gefeiert, so dass es schon hell genug war, um direkt ein Morgenschwimmen einzulegen.... nur das Wasser fehlte leider, realisierten wir, als wir uns komplett auf den Sandboden legen mussten, um nass zu werden. Wer rechnet denn auch schon damit, dass es Ebbe und Flut nicht nur an der Nordsee gibt?   Wir machten etliche Schnorchelausflüge und wollten mit großer Vorfreude mit den Delfinen schwimmen gehen. Hierbei handelte es sich jedoch um eine perverse, ekelige Delfinjagd, bei der 10 Motorboote mit Touristen drei Delfinen hinterher jagten, sie so umzingelten, dass die Touristen rein springen können und für zwei Sekunden sehen können wie die Tiere völlig verstört davon schwimmen und das Weite suchen. Auch diesen Ausflug funktionierten wir schnell in einen Schnorchelgang um. Wir besuchten die Prison Irland, eine alte Sklaven- und Quarantäneinsel, die historisch zwar leider nicht so viel zu bieten hatte aber dafür jede Menge Riesenschildkröten und wir machten eine Spice-Tour, um die Insel der Gewürze zu erkunden. Zusammenfassend lässt sich sagen, Sansibar ist eine sehr interessante, aufregende und super schöne Insel: Es gibt traumhafte Strände, umzingelt von teuren Hotelfraktionen und direkt dahinter findet man heruntergekommene Wohnsiedlungen mit bettelnden Kindern. Man kann einen Entspannungsurlaub am Meer machen oder in Stonetown den Einfluss der vielen verschiedenen Kulturen Sansibars, des Sultans und der Muslime erfahren. Auf jeden Fall eine Reise wert! 

Da nun das Zwischenseminar an stand, war Schluss mit Cocktails schlürfen am Strand und eine Woche Dar es Salaam stand vor der Tür. Eine Woche voll mit intensiven Gesprächen, wichtigen Motivationen, interessanten Impulsen und vielen anderen tollen Freiwilligen. Auch mein Geburtstag wurde hier gebührend gefeiert! Die letzte Nacht verbrachten wir über den Dächern von Dar es Salaam auf einer Dachterasse, was nochmal ein ganz anderes Bild auf die Stadt warf. Es ist zwar brüllend heiß dort und es gibt echt süffige Ecken aber irgendwo hat diese Stadt auch ihren Reiz. 


Wenn ihr aber wirklich was von unserem Urlaub hören wollte, dann schaut euch die Bilder in der Galerie an. "Hä aber Pauli Bilder können doch gar nicht reden?" Oh doch mein Freund, die können ganze Geschichten erzählen!

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