Sonntag, 21. Februar 2016

Zwischenbericht nach sechs Monaten..

Rückkehr aus dem Urlaub, Rückkehr ins Projekt, Rückkehr zu den Schwestern, Rückkehr nach Kasama. Bin ich schon angekommen?

Halbzeit, sechs Monate sind um, eine halbes Jahr, die Hälfte meines Freiwilligendienst, die Mitte meines Aufenthaltes. Schon oder erst? 


Was habe ich schon geschafft? Was habe ich noch vor? Was SOLLTE ich noch machen? Was WILL ich noch machen? 


Alltag. 


Was kommt noch? Kommt da noch mehr? War das schon alles? Befriedigt mich das? Werde ich jemals ein Gefühl der Befriedigung erlangen? 


Den Moment genießen, die Ruhe, das Hier und Jetzt, das Sein. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Ja den Alltag zu akzeptieren, kann tatsächlich eine ganzschöne Herausforderung sein. Erwartungslos zu sein, ist eine Challenge, die man bewältigen muss. Wenn man sich aber darauf einlässt, es schafft hinzunehmen, zu akzeptieren, so ist man doch überrascht, wie man diesen Wert unterschätzt hat, wie wertvoll der Moment sein kann, wie angenehm die Ruhe, wie aufregend das Hier und Jetzt und wie wichtig das Sein.   


"Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst" (Francois de la Rochefoucauld). Da ich eh schon vier Kilo zugenommen habe, sollte ich also nun mal lernen zu genießen!

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